Am 1. Dezember 2009 kam die Email:

"Lieber Ekkes Frank,

wir möchten das Buch machen. Und zwar - falls es uns gelingt - schon zur Leipziger Buchmesse..."

Unglaublich zuerst. Ich hatte schon einiges versucht, beginnend im August 2007, als ich das Manuskript für mich abgeschlossen hatte, nach ziemlich genau einem Jahr Arbeit daran. Nicht kontinuierlich und konzentriert nur an diesem Buch - da war ja immer noch das Adagio...
Und
es folgten die üblichen Erfahrungen eines Autors (einer Autorin natürlich genau so): Absagen, Absagen, Absagen.  Meist ohne, manche mit fadenscheiniger, schließlich  auch welche mit nachvollziehbarer Begründung. Aber eben auch das eine Absage.
Und jetzt also diese Email. Der Kulturmaschinen Verlag, Berlin. Dazu ein faires Vertragsangebot. Unkompliziert die weitere Entwicklung, Lektorat etc.
Und es ist ihnen gelungen: zur Leipziger Buchmesse war das Buch da.







STÖRUNGEN


Reaktionen bisher:
Cover Buch Störungen




 Rezensionen: 1 Rückmeldungen von Leserinnen/Lesern:

RATIONALGALERIE
Autor: Uli Gellermann
Juli 2010

Auszug:

...Es gibt drei Kategorien von 68er-Erinnerungsbüchern. Da sind zum einen die Abschwörer und Bereuer. Zwar war sie ganz spannend, ihre Jugend, aber auch schrecklich. Was haben wir alles Schlimmes getan?! Längst sitzen sie im Speck der Angepassten und blenden aus, dass die andere Seite, die den Vietnamkrieg unterstützte, die das Berufsverbot anwandte und die Medienlüge als Keule nutzte, auch nicht zimperlich war. Die Zweiten, das sind die alten Kämpfer, die jede Fahne auf der Barrikade von damals erzählen können und denen heute der Lehnstuhl zur Kanzel ihrer sich wiederholenden Brandreden geworden ist: DAMALS! Und dann gibt es noch solche wie den Ekkes Frank, der die Vielfalt der alten, zuweilen fortdauernden Mühen der Emanzipation aus 68 kennt, dem die Gewerkschaften nicht fremd sind und fremd nicht die Friedensbewegung, die Notstandsgesetze und, nota bene, die Sexualität. Sogar die DKP, die westdeutsche kommunistische Partei, taucht in seinem Buch auf, als ziemliche Normalität und nicht als ausgebrochenes Ungeheuer aus den kalten Tiefen des Dogmas.

...
Der ganze Text ist zu finden unter:
http://www.rationalgalerie.de/kritik/index_236.html  ("LATE-LIFE-CRISIS ")















Lieber Ekkes,
 
Nun habe ich die Lektüre Deiner "Störungen" soeben beendet. 
Es war so spannend, dass ich es  nur zweimal zur Hand nehmen musste, um es durchgelesen zu haben...
W.A., Madrid
April 2010  



...Dein Buch haben wir schon mehrfach verschenkt und ich (S.) habe es auch selber gelesen (die Männer kommen ja vor lauter WM zu nichts). Das Buch hat mir gut gefallen, ein sehr persönlicher Stil, man kommt den Personen im Buch näher als das sonst meist der Fall ist, manchmal fast zu nah. Sehr spannende Leseerfahrung und natürlich manches auch aus eigener Erfahrung vertraut, obwohl das Buch schon eine sehr betont männliche Sicht hat...
S. C., Köln
Juni 2010







 











Lieber Ekkes, auf einer soeben beendeten Bahnreise Berlin-Köln-Berlin habe ich Deinen Roman geradezu verschlungen, da ich mich in sehr vielen Situationen, Gefühlsregungen, Sozialisations-Brüchen, Stimmungslagen, Vorurteilen und Vorlieben u.v.a.m. wiedergefunden habe...
Es kann aber nicht nur daran liegen, dass wir derselbe Jahrgang sind! Dass ich ein Buch von Anfang bis Ende ohne Unterbrechung (außer schlafen und essen, auf's Klo gehen zählt nicht, weil ich es auch dahin mitgenommen habe!) ausgelesen habe ist mir, glaube ich, seit Felix Dahn (Der Kampf um Rom) und Leo Tolstoi (Krieg und Frieden) nicht mehr passiert. Also großes Kompliment und Dank!!!

N. A., Berlin
Mai 2010

...Die Komposition des Ganzen: überzeugend, überraschend und, bei aller Kühnheit, plausibel und sinnfällig...
D. S., Düsseldorf
Mai 2010

"Störungen" habe ich in zwei Tagen durchgelesen. Was ja schon beweist, dass ich es nicht langweilig fand. Die Sprache - einschließlich der 68er-ismen - ist gut, die Bilder sind treffend und manchmal überraschend, jedenfalls für mich. Beispiele: Geschwätzlava, übergriffig, bösartig geröteter Nacken, am Ende der Fahnenstange weiterklettern ohne Absturz.
Die Verbindung zwischen Fiktion und Zeitgeschichte ist sehr gelungen...
E.B., Kettwig
April 2010